Heute fand das dritte Waldabenteuer der 4. Klasse statt. Trotz Kälte, Regen und sogar ein wenig Graupel zeigte sich: Auch bei nicht ganz so freundlichem Wetter kann man im Wald eine spannende und schöne Zeit verbringen.
Unsere Waldpädagogin Elfride Kronsteiner wiederholte mit den Kindern zunächst den Unterschied zwischen Fichte und Tanne. Dabei erfuhren sie auch, dass beide Bäume als Wetteranzeiger gelten: Wenn sich das Wetter ändert, lassen sie ihre Äste hängen. Doch auch andere Pflanzen im Wald können das Wetter ankündigen. Zum Beispiel Blumen – wenn ihre Blüten geschlossen sind, kann das ein Zeichen für bevorstehenden Regen sein.
Anschließend ging es darum, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Welche „Werkzeuge“ helfen uns dabei? Natürlich unsere fünf Sinne. Mit ihnen können wir den Wald sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen.
Danach bekamen die Kinder eine spannende Aufgabe: Sie sollten drei Dinge im Wald finden, die nicht braun, schwarz oder grün sind. Die gefundenen Gegenstände wurden auf einem abgeschnittenen Baumstamm zu einem kleinen Kunstwerk zusammengestellt.
Zum Abschluss wurde noch kreativ gearbeitet. In Gruppen gestalteten die Kinder aus Naturmaterialien einen Ästling – so nennt man eine junge Eule. Dabei entstanden viele fantasievolle kleine Eulen.
Trotz Regen und Graupel war es wieder ein tolles Erlebnis im Wald – und die Kinder konnten viel entdecken, lernen und gemeinsam gestalten.