Zum letzten Mal durfte die 4. Klasse mit ihrer Waldpädagogin Elfriede Kronsteiner ein spannendes Waldabenteuer erleben. Gemeinsam verbrachten die Kinder viele schöne Stunden in der Natur und lernten dabei viel über den Wald und seine Bewohner. Dieses letzte Treffen war ein besonderer Abschied.
Zu Beginn machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach verschiedenen Pflanzen auf der Wiese. Besonders oft fanden sie Spitzwegerich. Frau Kronsteiner erklärte, dass diese Pflanze bei Insektenstichen helfen kann. Die Kinder lernten sogar, wie man aus den Blättern einen kleinen Verband herstellen kann.
Anschließend ging es zum gemeinsamen Waldplatz. Dort wurden die Kinder aufgefordert, die Augen zu schließen und ganz genau hinzuhören. Sie lauschten den Geräuschen des Waldes und bemerkten, wie viele verschiedene Töne man entdecken kann. Frau Kronsteiner meinte auch, dass jene Kinder, denen das lange Schließen der Augen schwerfällt, vielleicht öfter Zeit im Wald verbringen sollten.
Danach arbeiteten die Kinder zu zweit. Ein Kind bekam eine Augenbinde und wurde vom Partner vorsichtig durch den Wald geführt. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler besonders gut aufeinander achten und Verantwortung übernehmen.
Später teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf. Fast alle Kinder trugen Augenbinden. Wie ein großer Tausendfüßler stellten sie sich hintereinander auf und hielten sich an den Schultern fest. Das erste Kind führte die Gruppe vorsichtig durch den Wald. Auch hier war es wichtig, langsam zu gehen, auf Hindernisse zu achten und einander zu vertrauen.
Zum Schluss bekamen die Kinder noch eine besondere Aufgabe: Gemeinsam sollten sie einen großen Tausendfüßler aus Naturmaterialien bauen. Im Dickicht fanden sie einen passenden Baumstamm. Dazu sammelten sie etwa 70 Äste für die Beine. Sogar „Kleber“ aus Blättern wurde im Wald entdeckt, damit das Gesicht befestigt werden konnte. Gemeinsam entstand ein tolles Kunstwerk.
Den Abschluss bildete noch das beliebte Spiel „Fuchs und Maus“. Danach kehrten die Kinder müde und erschöpft, aber sehr glücklich zur Schule zurück.
Die Klasse bedankt sich herzlich bei Frau Kronsteiner für die vielen spannenden Abenteuer, lustigen Spiele und lehrreichen Stunden im Wald. Die gemeinsamen Erlebnisse werden den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.